Haben sie als Kind Märchen gelesen, dann kennen sie bestimmt Hans Christian Anderson. Seine Heimat waren Fünen und die südfünische Inseln. Er selbst nannte diese Insel immer "Garten Dänemarks" . Sie werden sehen, dass er damit vollkommen recht hat, weil diese Insel etwas besonders haben, etwas ausstrahlen, was in Worte nicht zu fassen ist. Fünen bietet tatsächlich das gesamte dänische Spektrum, von der Großstadt bis zum kleinen Dorf, von unendlicher Weite bis zu langen Steigungen, vom Hafenidyll bis zu faszinierenden Museen. Erreichen kann man es über zwei Brücken.
Bei einer ist die Konstruktion sehr gewagt. Die Zugverbindung ist teilweise Unterwasser, geht dann über eine künstlich angelegte Insel und fährt ihr letztes Stück unter der Brücke durch. Seid dem Bau dieser Brücke ist es möglich von Kopenhagen nach Nordjütland zu fahren ohne eine Fähre zu benutzen.
Assens
Sehr schön am kleinen Belt liegt diese Stadt. Schöne, farbenfrohe Fachwerkgebäude prägen das Bild und lassen die Besucher staunen.
Wer sich für Malereien interessiert, sollte einen Blick in das Heimatmuseum werfen, in dem ältere Bilder von Künstlern aus der Umgebung ausgestellt sind. Hauptsächlich handelt es sich um Maler, die mitlerweile auch ihren Platz in der Kunstgeschichte gefunden haben.
Faborg
Faborg ist ein Küstenort im Südwesten der Insel. Der malerische Hafenteil wird von den Segel und Fischereiboten geprägt. Wunderschön gelegen! Lassen sie sich nicht die zu Innenstadt führende Holkegade entgehen. Ob sie ein Gefängnis mal von innen sehen möchten, oder sich für fünische Malerei interessiern, die Museen Faborgs bieten ihnen hier viel Sehenswertes.
Horne
Sehenswert in Dänemark sind die Rundkirchen sieben an der Zahl. Eine dieser steht in Horne und wurde im 12. Jh aus Felsblöcken errichtet. Anders als bei anderen Rundkirchen steht hier die Kirche nicht allein, sondern bildet das Mittelschiff der gesamten Rundkirche. Das Taufbecken wurde von dem berühmten Bildhauer Thorvaldsen errichtet.
Kerteminde
Hier befindet sich Fünens größter Yachthafen, ein sehr schöner Strand und ein mit idyllischen kleinen Häusern gelegener Marktplatz.
Nicht entgehen lassen, sollten sie sich ein Blick auf die See, aber unter Wasser. Das wird ihnen im Fjord und Baeltcentret Museum geboten. Ein Unterwassertunnel führt sie unter die See und zu gleich wird ihnen ein Einblick in die Flora und Fauna der Ostsee geboten.
Aber nicht nur das Museum, welches sich mit dem Thema Wasser auseinandersetzt ist sehenswert, auch das Malereimuseum, das Bilder von Johannes Larsen ausstellt sollten sie sich anschauen. Seine Werke werden vor allem durch Landschafts und Vogelmalerei geprägt, auch seine Holzschnitte genießen Anerkennung.

Langeland
Sehenswert ist der Hafen, der nicht so verträumt ist wie andere Häfen, aber historische Kutter zu bieten hat. Auch sehenswerte Fachwerkhäuser in der Fußgängerzone haben etwas wunderschönes. Langeland ist zugeleich auch ein Schnittpunkt verschiedener Fährverbindungen.
Wer sich für Schlösser und Museen interessiert ist hier genau richtig. Das Schloss in der Straße Richtung Lohals ist für die Öffentlichkeit leider geschlossen, aber ein gegenüber plaziertes Museum stellt die Geschichte und Innenräume des teilweise ins 13. Jh. zurück datierten Gebäudes dar.
Ein Inselmuseum widmet sich der Frühgeschichte und kann mit außerordentlich achäologischen Funden und einer Schifffahrtsausstellung aufwarten.
Sehr zu empfehlen ist noch das Tringstet´s Cafe welches eine originelle Mischung aus Cafe und Flohmarkt, teilweise von Livemusik begleitet ist.
Nyborg
Vom 13. bis 15. Jh. ist dies Dänemarks Hauptstadt gewesen. Einen wunderschönen Park, gelegen an einem Schloss, das Schiff von Kong Frederik IX, dass noch an die alte gute Fährzeit erinnert und zu besichtigen ist, sollten sie sich nicht entgehen lassen. Eine mächtige Festung die 1170 entstand und zum Steinbruch mißbraucht wurde, kann teilweise besichtigt werden. Der Rittersaal lässt sich anhand eines nachgebauten Modells nachvollziehen. Wirklich erhalten sind nur noch Flügel und Turm.
Odense
Odensee, Fünens Hauptstadt, mit seinen 180000 Einwohnern wird immer wieder mit seinem großen Sohn, dem Märchendichter Hans Christian Andersen verbunden. Das Museum ist zu einem Wahlfahrtsort geworden, dem es einem im Sommer manchmal gar nicht leicht macht in dem Gedränge an die Schaukästen heran zu kommen. Immer neue, überraschende Facetten kann man auf dieser Insel entdecken. Viele Hotels haben etwas traditionsreiches, mit geschmackvoll renovierten Zimmern. Möchten sie beim Einkaufen gleich alles auf einen Blick haben, dann empfehle ich ihnen Brandts Klaedefabrik. Es ist eine Mischung aus einem Museum und einem Freizeitkomplex.
Interessieren sie sich für die Tierwelt Afrikas und Asiens, dann sollten sie sich Odense Zoo nicht entgehen lassen.
Selbstverständlich sind auch wieder einige Sehenswerte Museen zu besichtigen. Ob sie sich für fünische Maler oder Dänische Romantiker interessieren oder etwas über die Stadt wissen möchten, für jeden ist etwas dabei.
Restaurant´s verschiedener Nationen bietet diese Insel auch. Sie haben die Möglichkeit zwischen Smörrebrod der traditionellen Speisen, Französischer Küche, Schnitzel in verschiedenen Variationen oder Buffets zu wählen.
Wenn sie sich für Jazz interessieren, kann ich ihnen das Dexter Jazzhus empfehlen. Es ist eine sehr gemütliche Kneipe mit Live Jazz.
Svendborg
Das ist Fünens zweitgrößte Stadt. Man kann auf Fünen reizvolle Ausflüge unternehmen. Europas schönstes Wasserschloss auf Eisenpfählen errichtet, 1554 erbaut, ist eine Besichtigung wert. Ein Besuch hier kann unterschiedliche Gefühle hervorrufen. Viele Räume dieses Schlosses können besichtigt werden, einige Räume sind noch bewohnt. Ein schöner Park samt Labyrinth und Kräutergarten und auch in der Nähe das liegende Oldtimer und Motorradmuseum, sowie ein Landwirtschaftsmuseum sind sehenswert.
Möchten sie einmal mit einem Dampfschiff fahren, dann sollten sie sich die 60 Minütige Fahrt auf Helge über den Sund nach Thuro und Täsinge nicht entgehen lassen. Es ist eine gemütliche und sehr reizvolle Fahrt.
Aerö
Die Insel der Segler ist sehr idyllisch. Viel unverbrauchte Natur ist zu sehen, wohin man auch blickt. Bemerkenswert ist die Steilküste bei Vordrup Klint im Südosten und besonders schön sind die Sandstrände im Norden. Fachwerkhaus an Fachwerkhaus MACHT DIE VERGANGENHEIT ALLGEGENWÄRTIG. Diese Stadt steht unter Denkmalschutz und kann durch ihre Schönheit echt Kapital schlagen.
Auch hier gibt es wieder etliche sehenswerte Museen. So z.B. das Seefahrtsmuseum was auch im entferntesten mit der Seefahrt zu tun hat. Für echte Seebären ein Pflichtprogramm. Eine Flaschenschiffsammlung mit über 200 Buddelschiffen unterschiedlichster Größe ist im Hinterhaus der Smedegade 22 zu sehen.
Sind sie schon einmal in einem blauen Cafe gesessen? Nicht? Dann sollten sie das unbedingt tun. Denn nicht nur das Blau macht das Cafe zu dem was es ist, sondern auch das Essen von leckeren Kuchen, Pasta, Steaks und viel Fisch muss unbedingt probiert werden



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