Wenn sie schon einmal an der Ostküste waren, wird ihnen sicher aufgefallen sein, dass hier viele große Ortschaften zu finden sind im Gegensatz zur Westküste, die doch eher kleine verträumte, sehr reizvolle Dörfer bietet. Für Touristen ist dies im Sommer ein muß, da es an Freizeitangeboten einiges zu bieten hat. Nicht nur Surfer kommen hier auf ihre Kosten, auch die jenigen die es lieben, stundenlange Sparziergänge an der Nordsee zu machen. Landschaftlich hat diese Seite Dänemarks einiges zu bieten. Die endlosen Strände mit ihren hohen Dünen, der einzigartige Sonnenuntergang, den man am Strand genießen kann, oder der wunderschöne im Norden liegende Limfjord, versprechen einen unvergessenen, erholsammen Urlaub.
Esbjerg
Das Esbjerg heute zu der fünft größten Stadt Dänemarks gehört, kann so mancher gar nicht glauben der sie vor ihrerm bekommen eines Hafen noch nicht kannte. Ein verschlafenes Hafenstädtchen , nannte man sie einst. Mit einer langen, flachen, sturmgepeitschten Küste, sollen die damaligen Bewohner eine hartes Dasein gelebt haben.
Aber heute ist das anders, der Hafen zählt zu den größten Fischereihäfen Dänemarks mit einer großen Fischereiflotte. Das Tor zum Atlantik wird es auch oft genannt.
Der in der Nähe liegende Wasserturm gibt einen eindrucksvollen Ausblick über das ganze Gelände. Das Fiskeri - und Sofartsmuseum bietet einen interessanten Einblick in ein Stück Vergangenheit der Fischer und das dazu gehörende Aquarium gibt Einblicke in die dänische Meereswelt.
Fano
Einst war die Insel Zentrum der dänischen Schifffahrt mit vier Werften und ca. 1000 dort gebauten Segelschiffen. 1741 kauften die Bewohner die Insel dem König ab und 1900 erlebte Fano seine Blütezeit. Ein Museum zeigt all die Schiffstypen, die auf den heimischen Werften entstanden sind. Es zeigt ein Leben aus einer Zeit, wie sie sich manch einer heute nicht mehr vorstellen könnte. Die Frauen erledigten die Hausarbeit und kümmerten sich um alles an Land, die Männer verbrachten ihre Zeit auf See.
Heute gehört Fano zu eines der größte Urlaubsgebiete, die einem ermöglichen am 18 Kilometer langen Strand seine Freizeit nach eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Sei es mit Strandwandern, Reiten oder Surfen, für jeden dürfte etwas dabei sein, der die freie Natur liebt. Durch die hohe Anzahl an Ferienhäusern, die Fano bietet, ist ein unterkommen in eines dieser kein Problem.
Haben sie schon einmal daran gedacht, an den Strand zu gehen und nach Bernstein zu suchen? Das sollten sie unbedingt tun. Sie werden überrascht sein.

Die Kirche Fanos hat ein Attraktion die sie sich nicht entgehen lassen sollten. Zum einen sind das Schiffsmodelle die dort vorhanden sind und zum anderen ein sehr seltenes bronzenes Taufbecken.
Beindruckend ist das Fano Fliesenmuseum, dass in einem Restaurant entstanden ist. Als 15 - jähriger kaufte Jorgen Hahn seine erste Fliese und heute besitzt er 1500 Exemplare. Sie werden viel über die Geschichte der Fanoer Fliese erfahren die von 1650 - 1900 großes Ansehen genoss.

Wenn sie gerne Käse essen, sind sie hier genau richtig. Nehmen sie sich die Zeit und fahren nach Nordby in die Meierei um den köstlichen Käse "Fano Ost" zu probieren.

Optimales Ausflugsziel für Groß und Klein ist das International Historik Legetojmuseum. Es bietet ihnen Spielzeug aus aller Welt, z.B. Puppen, Modelleisenbahnen oder Zinnsoldaten.
Fjerritslev
Er gehört weiß Gott nicht zu den aufgeregensten Orten auch wenn er sehr schön im Norden gelegen ist. Aber Archäologen und Ornithologen werden hier auf ein reiches Betätigungsfeld stoßen, dass sie sich nicht entgehen lassen sollten.
Hirthals
Hirthals hat eine große Bedeutung für Dänemark. Da es für die Fährschifffahrt eine Verbindung nach Norwegen, Island und Großbritannien gibt.
Diese mittelgroße Stadt, liegt wunderschön, unmittelbar an der Nordsee. Eines der größten Schätze dieser, ist das Nordseemuseum, dass mit seinen 4,5 Millionen Litern Wasser Inhalt zum größten Aquarium Europas gehört. Ob Heringe, Makrelen oder Haie, sie werden begeistert sein, von der unmittelbaren Nähe zu diesen Tieren, die ihnen hier geboten wird. Noch dazu gehörend und sehr eindrucksvoll ist die Ausstellung zum Leben in und auf der Nordsee, die so einiges zu erzählen hat.
Lokken
Lokken ist der einzige größte Ort unmittelbar an der Jammerbucht. Von Hanstholm erstreckt sich die Jammerbucht bis fast an die Nordspitze Jütlands und bietet breite hervorragende Strände die Jahr für Jahr zigtausende an die Küste locken. Der Name "Jammerbucht" rührt von den vielen Schiffshaverien, die sich im Laufe der Jahrhunderte entlang der traumhaften Küste ereignet haben.
Am Ende der Jammerbucht zum westen hin, sollten sie einen kurzen Abstecher zum Bulbjerg Klint machen, an dem, an der 47 m hohen Klippe, der Weg endet. Diese beherbergt einen einzigartigen Vogelfelsen Dänemarks. Ein unglaubliches Gekreische und Geschnatter von brütenden und heranwachsenden Dreizehenmöwen liegt in der Luft. Leider ist es so, dass Meer und Wind an der Klippe nagen und diese daher Jahr für Jahr etwas schrumpft.
Wer am Abend hier her kommt kann oft einen großartigen Sonnenuntergang erleben.
Viele Ferienhäuser, bieten ein weites Spektrum an Unterkunftsmöglichkeiten. Einen Hafen besitzt Lokken nicht. Einen anzulegen, wurde von der Gewalt der Fluten wieder zu Nichte gemacht. Daher werden die Fischerboote mit schweren Seilwinden direkt auf den Strand gezogen.


Einige Kilometer nördlich befindet sich der Leuchtturm Rubjerg Knude, den ein ungewöhnliches Schicksal ereilt: Die Wanderdüne hat sich im Laufe der Jahrzehnte vor ihm aufgetürmt.
1953 war schon nicht mehr das Nebelhorn zuhören, schließlich verschwand auch das Leuchtsignal hinter der hohen Düne. Der Betrieb wurde 1968 dann eingestellt. Was liegt bei soviel Sand näher, als eine kleine Ausstellung über Flugsand in dem Leuchtturm einzurichten. Wer Sand in den Haaren und zwischen den Zähnen nicht scheut, kann auch die Düne erklimmen und sich den Leuchtturm von oben anschauen.
Ribe
Interessieren sie sich für die Geschichte der Wikinger, dann sind sie in Ribe genau richtig. Sehr eindrucksvoll wird in einem Museum die alte Zeit nocheinmal lebendig gemacht. Eben noch in der Wagenschlange Richtung Nordseeküste, schon befindet man sich mitten im Mittelalter.
Schon Mitte des 10 Jh. wurde Ribe die älteste Stadt Dänemarks Bischofssitz und blieb auch in der Folgezeit eine ebenso mächtige und wohlhabende Stadt.
1634 wurde Ribe von einer Flutkatastrophe heimgesucht. Ein Sturmflutsäule auf Höhe der Skibbroen 19 dokumentiert den Wasserstand zu dieser Zeit, sowie auch einiger anderer im 20 Jh.
Wenn sie dänische Küche lieben, dann sind sie an der Kammerschleuse genau richtig. Diese, 1913 in Betrieb genommene, hat in der Nähe ein Restaurant, welches günstig aber sehr gut ist.







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