Zum Essen gibt es erst eine Vorspeise, die aus einem belegten Krabbenbrot besteht. (Smorrebrod) Anschließend gibt es Traditionell den Schweinebraten mit Karamellkartoffeln und Blaukraut.
Die Nachspeise besteht aus einem Reisbrei genannt Ris á l' amande der eine ganze Mandel beinhaltet. Beim Essen ist das Ziel, die Mandel zu finden, wobei ein rumstochern im Essen nicht erlaubt ist.
Der jenige der die Mandel gefunden hat bekommt ein kleines Mandelgeschenk z.B. ein Marzipanschwein. Auf dem Lande gibt es immer noch den Brauch eine große Schüssel mit Milchreis auf den Dachboden zu stellen um die Nisser gütlich zu stimmen, damit sie das restliche Jahr nicht zur Plage werden.

Nach dem Essen wird aufgeräumt und für den noch langen Abend, Kaffee gekocht, Plätzchen, Konfektt und Nüsse auf einen Teller her gerichtet. Der Baumschmücker geht die Kerzen anzünden und wartet mit der Enthüllung bis alle anwesend sind. All stellen sich um den Baum und es werden Weihnachtslider gesungen und um den Baum getanzt.
Nach dem singen, kommt der Gemütliche Teil. Einer fängt mit dem austeilen der Geschenke an, wobei hier zu erwähnen ist, dass immer nur einer ein Geschenk bekommt, dieses auspackt, sich bedankt und dann das Geschenk für den nächsten holt.
Am nächsten Morgen beginnt der Tag sehr ruhig, meist werden noch die Reste vom Vorabend verzehrt, mit Geschenken gespielt oder manche machen es sich einfach nur gemütlich.
















Glaedelig Jul Frohe Weihnachten Glaedelig Jul Frohe Weihnachten
Weihnachten in Bullerbü ist eine Erzählung eines Weihnachtsfestes in Schweden. Auch in Dänemark werden diese Bräuche so gehandhabt, wie sie in diesem Buche sehr schön zu lesen sind.
Der Advent wird, wie in vielen anderen Ländern mit dem Adventskranz gefeiert. Jeden Sonntag im Advent wird eine Kerze angezündet, sodass an Heilig Abend alle vier Kerzen brennen.
In Dänemark ist es Brauch eine Kerze, auf der die Zahlen 1 bis 24 stehen jeden Tag anzuzünden. Tag ein Tag aus, brennt eine Zahl runter und Weihnachten kommt immer näher. Ein Adventskalender darf hier selbstverständlich nicht fehlen.
Das Fernsehen verbreitet eine schöne Weihnachtsstimmung mit der jährlich gesendeten Weihnachtsgeschichte. Diese läuft täglich und ist für jung und alt. Die Nisser die hier vorkommen sind die Gehilfen des Weihnachtsmannes.
Zu den weihnachtlichen Vorbereitungen gehört das Backen etlicher traditioneller Plätzchen. Konfekt unterschiedlichsterer Art wird hergestellt. Dänisches Weihnachtsgebäck mit der längsten Tradition sind die Pfeffernüsse (pebernødder). Aebleskiver ist für die Dänen auch ein beliebtes Essen zu einem warmen Glog. Sie sehen aus wie kleine kugelrunde Pfannkuchen die in einer speziellen Pfanne mit sieben halbkugeln gemacht werden. Sehen sie hierzu auch die Seite Rezepte.
Die Weihnachtszeit ist für die Dänen mit die schönste. Es wird kalt draußen, der Schwedenofen bullert im Wohnzimmer, es richt überall nach Pfefferkuchen und das Schmücken von Weihnachtssachen ist im vollen Gange. Die Gehilfen des Weihnachtsmannes ( Nisser ) finden ihren Platz an dem ein oder anderen Möbelstück und begleiten die Menschen so durch den Dezember. Gemütlich ( hygge ) muss es sein, denn so mögen es die Dänen am liebsten.
Am 23. Dezember beginnt das Weihnachtsfest und wird "Lillejuleaften" (kleiner heilig Abend) genannt. Die Menschen ziehen los um sich ihren Weihnachtsbaum zu holen. Sei es noch traditionell im Wald, oder in der Stadt bei Verkaufsständen. Soweit bekannt wurde der erste Weihnachtsbaum 1808 aufgestellt und im Laufe von rund 100 Jahren breitete sich dieser Brauch immer weiter aus. An dem Märchen von Hans - Christian Andersen, in dem ein Weihnachtsbaum vorkommt, lässt sich bei chronologischer Lektüre die Verbreitung dieses Brauchtums in Dänmark verfolgen.
Der Weihnachtsbaum, eines der wichtigsten Symbole des weltlichen Weihnachtsfestes, wird entweder am Lillejuleaften oder an Heilig Abend (Juleaften) selbst, geschmückt. Der Schmuck besteht in der Regel aus Glaskugeln, Papierherzen, Tütchen ( meist selbst genäht ), Trommeln, die in einem Dänischen Weihnachtslied vorkommen und aus kleinen Dänischen Fahnen (Dannebrog). Hier kommt wieder der starke Stolz auf die Landesfahne zum Ausdruck.
In Dänemark werden Kerzenhalter mit echten Kerzen an den Baum gehängt, keine Lichterketten.
Im Zusammenhang mit den Kriegen gegen Deutschland und erwachenden Nationalbewusstsein im 19.Jahrhundert, wurden die Nationalfarben, rot und weiß, prägend für den Weihnachtsschmuck. Sehr wichtig zu erwähnen ist die Weihnachtsdecke die unter dem Baum liegt, die meist schon von Familie zu Familie weiter vererbt wurde und sehr alt ist.
Wer möchte geht am 24. Dezember in die Kirche.
Am Morgen des 24. werden so manches mal noch fleißig Geschenke verpackt, geschmückt, für das Essen die nötigen Zutaten besorgt. Der Tisch wird sehr schön gedeckt mit vielen Kerzen und Weihnachtlicher Dekoration. In der Küche duftet es bereits nach Essen und der Baumschmücker ist ab dem frühen Nachmittag im vollen Gange.
Das ganze immer begleitet mit Weihnachtlicher Musik.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag veranstaltet meistens ein Familienmitglied das sogenannte Julefrokost. Es besteht aus einem vierstündigem Essen, welches sehr viele Gänge hat. Berüchtigt sind diese Feste auch wegen ihres hohen Alkoholkonsum, da immer in der Mitte des Tisches ein Akvavit steht ( meist Gammel Dansk) und nach jedem Gang so einer zu sich genommen wird. Wird dies nicht von der Familie veranstaltet, gibt es die Möglickeit in Lokale zu gehen in denen das angeboten wird. Dort ist es meist in Buffet - Form zu finden.
Das Kalte Buffet besteht typischerweise aus:
verschiedenen Sorten eingelegter Hering
Lachs
Garnelen
Leberpastete
Sülze
Rollwurst
kalter Schweinebraten
Rote Beete
Salate
eine Auswahl an Aufschnitt und Käse
Dazu gibt es Bier und Schnaps.

Das warme Buffet wiederum aus:
Schweinebraten
Karamelkartoffeln
Salzkartoffeln
Warmen Fisch
warmen Fleischbällchen
Fleisch in verschiedensten Variationen.
und und und

Zum Nachtisch gibt es dann traditionell Zitronen fromache oder andere leckere Dinge die sie gerne möchten.
Am 27. und 28. Dezember wird der Juletre gefeiert. Familien mit Kindern fahren in das stätische Gemeindehaus in dem sich ein ganz großer Weihnachtsbaum befindet. Es ist ein treffen mit Freunden und Bekannten und die Kinder haben hier auch noch einmal die Möglichkeit um den Weihnachtsbaum zu tanzen. Es wird gesungen, Glog getrunken und die Kinder bekommen braune Tüten mit abgebildeten Nikoläusen geschenkt in denen sich Nüsse, Apfelsienen und viele Leckereien befinden.

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Sind sie an Silvester schon einmal am Strand gestanden, haben dem Wellenrauschen gelauscht und sich ein Feuerwerk über dem Meer angesehen? Das sollten sie sich auf keinen Fall entgehen lassen.