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| Kurze Informationen über Wikinger | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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- Geschichte - Wie lebten sie - Welche Kleidung trugen sie - Was aßen sie - Die Schrift der Wikinger |
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Zwischen 517 und 1066
führten die Wikinger ihre Raubzüge vornehmlich in Küstengebieten und
Inseln Europas durch. Teilweise ging es auch über Paris nach
Zentralrussland. Auf Grund einer Auswertung archäologischer Funde ist
belegt, dass die Wikinger auch Nordamerika erreichten und dort,
zumindest für kürzere Zeit, siedelten. Man darf sich unter den Wikingern aber nicht nur "wilde Babaren" und Plünderer vorstellen die ihre Raubzüge durchgeführt haben, sie waren nämlich tapfere, abenteurerlustige und fleißige Menschen, sehr geschickte Seefahrer, kluge Händler, ausgezeichnete Handwerker und Schiffsbauer. Sie waren großartige Geschichtenerzähler und ihre Gesellschaft war vergleichsweise offen und demokratisch. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Wie lebten sie? | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wikinger waren
fleißige Bauern, die im Kreis der Familie zusammenlebten und viel Zeit
in der Natur verbrachten. Sie hatten Hirten, Jäger, Fischer, Schmiede
und Pelzjäger die für die Versorgung, (Nahrung, Handelsgütern und
Kleidung) die sie zum Leben brauchten zuständig waren.Auf Feldern
bauten sie Gerste, Hafer, Roggen, Flachs und Gemüse an. Sie hatten
viele Tiere die von Hirten auf gebirgigen Weiden bewacht wurden.
Hauptsächlich handelte es sich hier um Schafe, Rinder und Ziegen. Auf
Fjorde und aufs Meer hinaus seegelten die Fischer, um Dorsch, Lachs und
Forelle zu fangen. Reh, Elch und Rotwild, jagten die Jäger. Sie fingen
Kaninchen mit der Falle und brachten gefährliche Bären zur Strecke. Mit
Speeren oder Netzen jagten sie Robbe und Walroß, den Lund und andere
Seevögel fingen sie in Fallen. Wenn es wärmer wurde, und der Sommer
kam, stiegen sie in die Berge und fällten Bäume, um daraus Holzkohle zu
machen. Wochen und Monate verbrachten Schmiede an Hochmooren.Über
brennendem Torf schmolzen sie Eisen und schmiedeten viele Dinge die sie
zum Leben brauchten, z.B.Waffen und Haushaltsgegenstände. Pelzjäger waren sommers und winters unterwegs und brachten Felle vom ZobeI, Marder, Rotfuchs, Hermelin, Bisam und Luchs nach Hause. Die Häuser der normadischen Bauern bestanden ganz aus Holz. Heute erinnern nur noch schwarze Löcher an die Stellen, wo einst die Pfosten in der Erde steckten und die Umrisse der Gebäude sind schemenhaft an Bodenverfärbungen erkennbar. Die Häuser in den Ringburgen wurden nach einem einheitlichen Plan in Stabbauweise gebaut. Jedes Haus hatte einen Vorder- und einen Hintereingang, hinter dem jeweils ein kleiner Raum lag. Zwischen beiden kleinen Räumen lag ein großer Raum mit einer Feuerstelle. An den Dachenden schützten gekreuzte Saumbretter über den Giebeln ("Windbretter" oder "Windfedern") die Dacheindeckung gegen Wind. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Welche Kleidung trugen sie? | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wenn in
Skandinavischen Ländern der Winter einzieht, frieren die Seen zu, es
wirbeln Schneestürme über die Felder und bedecken die Wälder mit einer
dicken Schneeschicht. Die Temperatur sinkt weit unter den Nullpunkt.
Für ärmere Wikinger, die nur einen kleinen Hof oder vielleicht nur ein
oder zwei Fischerboote besaßen, war jeder Winter eine Zeit der Angst,
denn ihre Kleidung bestand nur aus grobem Wollstoff und Kleidern aus
Tierfellen. Reiche Leute konnten sich Seide und Leinen Leisten, auch
blieben sie von existenziellen Sorgen verschont, da sie meist
wohlhabendes Land besitzten und nicht hungern mussten. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Was aßen sie? | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Das beschaffen von Nahrung erwieß sich bei den Wikingern als schwierig, da die Winter sehr lang und hart waren und der Frühling und der Sommer, wo die Pflanzen wuchsen wiederum sehr kurz. Deshalb konnten die Bauern auch nur wenig Nahrung auf den Feldern ernten. Da war es dann gut, dass es noch die Jäger und Fischer gab, die ja auch für das Essen sorgen mussten, denn die Jäger setzten sich auf die Spur von Rentieren und Schneehasen und die Fischer brachten Fische aus Flüssen und Seen oder vom Meer nach Hause. Fleisch gab es, wenn man einen Ochsen oder einen Hammel zum Schlachten hatte. Erfinderisch waren die Wikinger bei ihrer Nahrungssuche durchaus, sie kochten z.B. Meerwasser ab um Salz zu bekommen. Wenn sie Brotbacken wollten, aber kein Korn hatten, nahmen sie Erbsenmehl. Als Gemüse pflanzten die Wikinger Kohl, Erbsen und Bohnen, Knoblauch wuchs wild, ihn mußten sie sammeln. Pfeffer und andere exotische Gewürze wurden aus Asien importiert. Es gab aber auch heimische Gewürze wie Lauch, Wacholderbeeren, Kümmel und Senf. Für den Winter bestimmte Nahrungsmittel wurden in Fässern oder Bottichen eingepökelt. Um die winterliche Speisekarte noch abwechslungsreicher zu machen, wurden Fleisch und Fisch teilweise auch gedörrt oder geräuchert. Gekocht wurde in großen Kesseln, auf Steinen wurden Fleisch geschmort oder am Spieß geröstet. In steinernen Handmühlen mahlten sie Getreide und backten Brot und Zwieback daraus. Aus Kuh und Ziegenmilch machten sie Butter und Käse, aus gemälzter Gerste und Hopfen brauten sie Bier. Met und eine Arte Honigwein wurde gern zu Mahlzeiten getrunken. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Die Schrift der Wikinger | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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